Gedichte

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Sonnenschein im April

Ach, so siehst du das also

Lange Zeit habe ich hier nichts mehr veröffentlicht,dabei schwirrt es nur so in meinem Kopf. Aber ich glaube genau das ist der Grund für meine Abwesenheit. Ein ungläubiges Staunen und eine innere Wut führten zu einer Sprachlosigkeit,Verwirrheit und reduzierter Lebensfreude. Ein immerwährendes: Das kann doch nicht wahr sein!                 Ein: Was passiert hier gerade mit meinem Land, mit meiner Stadt, mit meiner Arbeit, mit meiner Religion, mit meiner Freiheit, mit meinen Gedanken, mit meinen Wertvorstellungen und schließlich mit MIR. Ein: Möchte ich diese von der Politik und Gutmenschen angestrebte Neue Welt für meine Familie, für meinen kleinen Enkel der heute seine ersten Schritte alleine gegangen ist? Wo sollen denn seine Schritte ihn hinführen? In eine Welt voller Gleichheitsutopien, von denen sich jede in eine Dystopie verwandelt. In eine Welt in der fehlgeleitete Menschen, ausgestattet mit einer Übermoral und einem Hang zu:“ Ich mach mir meine Welt wie sie mir gefällt“ unfehlhaft umherwandeln und sich selbst zu Jesus oder Gott erklären. Dazu kann ich nur sagen: Nein das will ich nicht !!!

Jeder muss schauen und selber wählen welchen Weg er in diesen unsicheren Zeiten, ohne Glauben und Identitätsreduzierung auf alle Gleich gehen will. Ich habe mich schon vor langer Zeit entschieden für meine Nächsten und für meine Heimat und für meinen christlichen Glauben. Ach, so siehst du das also. Ja, so sehe ich das.

Von Gott geschaffen,vom Menschen ausgerottet

Melonenkerne

Warten auf die Bahn

Da stehen Sie

und warten wie brave Soldaten.

Sekunden vergehen

Minuten verstreichen.

Sie wollen,doch können nicht von der Stelle weichen.

Sie kommt!

Sie kommt?

Sie wollen gehen

doch sie können nicht.

Es gibt kein Entkommen!

Es gibt kein Entrinnen!

Sie stehen fest und beben nur von innen.

Der Regen plätschert

die Reifen rollen

Lichter blitzen

die Wartenden schwitzen

die Zigaretten glimmen

die Gedanken kreisen.

Es bleibt still auf den Gleisen.

 

 

 

Jäger

Ein Jäger,

Geil wie Nachbars Lumpi,

den zog es in den Wald.

Er sucht den Wolf!

Den schieß ich tot!

Den mach ich kalt!

So schleicht der Mörder,

vor Geifer Schaum vorm Mund

das Gewehr im Anschlag der miese feige Hund.

Ach Wolf leider bist du verloren ,

noch unwissend und in voller Pracht

Trollst du durch die Nacht.

Du Geschenk der Natur.

Der feige,mordgeile Jäger schon auf deiner Spur

Ein Hinterhalt,Ein Schuss.

Ein wundervolles Leben beendet für einen Orgasmus.

Morgen

Morgen; denkt er

Sowie gestern

Sowie vorgestern

Und davor

Und davor davor

Und so wie immer

Morgen

Heute ? Ginge vielleicht

Aber Morgen ist es besser

Vielleicht